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Du machst uns noch die ganze schöne Aktion kaputt, Spiegel Online! Bist du wirklich schon so schwarz-rot-bescheuert geworden? Hast du denn gerade deinen inneren Reichsparteitag? Kannst du nicht einmal mehr die Farben der Flagge der Bundesrepublik Deutschland von einer Reichskriegsflagge unterscheiden?

Stell dir mal vor, was das für eine Wirkung hätte, wenn jetzt lauter kleine Reichkriegsfläggchen in die Hundehäufchen gesteckt würden, Spiegel! Schwarzbraun auf Kackbraun ist kein guter Kontrast und wahrlich nicht geeignet, um der unverkrampften Fröhlichkeit der patriotisch korrekten Dekoration der Hinterlassenschaften unserer Hunde den richtigen Ausdruck zu geben.

So, ab jetzt bitte aufpassen!

Augen auf im Straßenverkehr… und zwar vor allem auch dann, wenn der Brüllball und die Schlandmeisterschaft aus vielen sonst eher unverdächtigen Menschen verantwortungslose Idioten machen. Die hören bestimmt im Auto Radioübertragungen von der Geldmeisterschaft, und dass sie damit andere Menschen gefährden, ist ihnen scheißegal:

Das wollen nun Wissenschaftler des britischen Transport Research Laboratory (TRL) herausgefunden haben. Sie haben untersucht, wie sich das Hören von Sportberichten auf die Fahrer auswirkt. Für den Bericht wurde die Reaktion von 18 Versuchspersonen (9 Frauen, 9 Männer) zwischen 25 und 45 Jahren getestet. Wenig überraschend reagieren die Fahrer, die emotional am stärksten beteiligt sind, am stärksten. Also Vorsicht auf der Straße während des Viertelfinales, wenn die deutsche Mannschaft gegen die argentinische spielt. Die Fahrer, die während des Fahrens dem Bericht über das Spiel zuhören, reagieren bis zu 20 Prozent langsamer als unabgelenkte Fahrer. Bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h entspräche dies einem 6 m längeren Bremsweg. Bei den Versuchen verdoppelte sich die Zahl der Fälle, in denen die Fahrer scharf bremsen mussten.

Zum Glück für uns alle halten sich die meisten miesen Autofahrer schon freiwillig an die Kennzeichnungspflicht für die Idioten der Straße. :mrgreen:

Die Bundesfamilienministerin wünscht eine Fortdauer des anlässlich der Fußball-WM erstarkenden Nationalismus in der deutschen Bevölkerung. Das „Schöne an der Weltmeisterschaft“ sehe sie vor allem darin, „dass ein unverkrampfter Patriotismus möglich“ sei, erklärt Kristina Schröder im Hinblick auf die dominierende Präsenz von Deutschlandfahnen aller Art in der Öffentlichkeit. Sie hoffe nun, dass „dieses Gefühl auch über die WM hinaus“ bestehen bleibe. Die Äußerungen der Ministerin werden von einem Konsens nicht nur der Berliner Politik, sondern auch sämtlicher deutscher Massenmedien inklusive ihrer liberalen Segmente getragen, in denen die Identifikation mit der deutschen Mannschaft und eine negative Abgrenzung gegenüber Teams aus anderen Staaten mittlerweile zum guten Ton gehören – missbilligendes Unverständnis gegenüber kritischen Positionen immer häufiger eingeschlossen. Auf lokaler Ebene kommt es zu ersten Kampagnen gegen Organisationen, die sich dem aufbrausenden Nationalismus verweigern. Prominente Sozialwissenschaftler warnen seit Jahren, der angeblich harmlose „Partypatriotismus“ sei durchaus gefährlich und schüre rassistische Ressentiments.

Weiterlesen bei Desparada News

Ich bin immer wieder darüber entsetzt, wie viele Menschen sich in den Strassen zusammenfinden, wenn es um ‚Sport‘ geht – beim Kampf um die eigenen Grundrechte schaffen es nicht mal 1% dieser Vollidioten auf die Strasse — und was heisst hier eigentlich ‚Sport‘???

Duckhome [via Perspektive 2010]

Das sind für mich so dämliche Websites wie http://www.ARDZDFundSie.de. Da wird geworben, dass es ja die Gebührenzahler seien, welche es möglich machen, dass die Fussball-WM 2010 in Deutschland unverschlüsselt im TV ausgestrahlt werden kann. Genau das wäre aber für mich eher ein Grund, keine Gebühren zu zahlen und solchen teuer gesponserten Sport-Firlefanz entweder im werbefinanzierten Privatfernsehen oder gleich im Pay-TV auszustrahlen. Aber Schwarz-Gelb braucht diesen Schwachsinn aktuell ja, damit sie bis zum Finale weitgehend widerstandslos ihr sozial absolut unverträgliches Sparpaket durchdrücken können, während die ganzen Deppen beim Fussball-TV besoffen und fett werden.

Perspektive 2010

Ich drücke der Mannschaft von Ghana heute abend ganz fest die Daumen, obwohl mir persönlich diese größte kommerzielle Sportveranstaltung der Welt am Allerwertesten vorbei geht. Denn wenn es tatsächlich zum Vorrundenaus für die künstlich medial hochgejuchzten Millionäre menschlichen Litfaßsäulen des deutschtümelnden Ballgetretes kommen sollte, denn wird hoffentlich der eine oder andere bemerken, wie groß das Ausmaß der Geldverschwendung ist, wenn für die Übertragungsrechte des bundesdeutschen Staatsfernsehens an so einem Schwachfug gewaltige Beträge verbrannt werden, während eine Bande von verbrecherischen Lügnern das ganze Land abwirtschaftet und an den Meistbietenden verhökert. Wer ein heiteres Gemüt hat, der kann gern sagen, dass ich aus deutschem Patriotismus für die Mannschaft aus Ghana hoffe.

Ein paar Links, um an anderen Stellen zur kommenden Sommervergällung und laufenden Fahnenpräsentation weiterzulesen. Satiren sind nicht gekennzeichnet, sie kennzeichnen sich durch ihren Inhalt:

Das Zitat des Tages findet sich beim Dwarslöper:

Leider hatte ich neulich keinen Fotoapparat dabei, als mir ein alter Mann mit einem Rollator begegnete, an dem er eine überdimensionale Flagge befestigt hatte. Das war bisher das einzige Mal, dass ich über dieses ganze Gedöns zur WM schmunzeln konnte.

Wer angesichts des kommenden Ereignisses der FIFA-Geldmeisterschaft ein bisschen was zum Lachen haben möchte, sollte unbedingt bei Astrodicticum Simplex die astrologischen Prognosen für den Ausgang genießen. Einige von ihnen werden ganz sicher zutreffen, so schwammig, wie sie formuliert sind.

Was für ein Bullshit sich doch an Bullshit haften kann.

Wenn ich Fotze schreibe. Meine ich auch Fotze. Der Nuttenpapst

Der Nuttenpapst schreibt in der angemessenen Mischung aus Sachlichkeit und Kotzreiz über die mediale Einpeitschung zur FIFA-Geldmeisterschaft 2010 in Südafrika und wagt in seiner unnachahmlichen Neigung zur deutlich deutschen Ausdrucksweise eine Prognose bezüglich der Nachhaltigkeit der kommerziellen Großveranstaltung für die Slum-Bewohner von Johannesburg. Und das ist es wert, genau dort gelesen zu werden!

Endlich gibt es die richtige Hundekleidung für jene Hunde, in deren Häuflein ein Fähnchen gesteckt werden sollte:

Ein Trikot für Hunde

Und es gibt noch viel mehr Produkte für den Freund des gepflegten Brülltones zum Ball im Rundfunk. Wie diese Produkte etwa beim Billig-Klöttenramscher „kik“ ausschauen, schaut man sich am besten bei „Wut!“ an