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Sport, das sind Stammesloyalitäten und Rivalitäten, symbolische Rituale, sagenhafte Legenden, zu Ikonen gewordene Helden, epische Kämpfe, ästhetische Schönheit, körperliche Erfüllung, intellektuelle Befriedigung, erhabenes Schauspiel und ein tiefes Zugehörigkeitsgefühl. Außerdem vermittelt er eine menschliche Solidarität und physische Umnittelbarkeit, die das Fernsehen nicht bietet. Ohne diese Werte wäre das Leben vieler Menschen zweifellos ziemlich leer. Nicht Religion, sondern Sport ist heute Opium für das Volk. Und in der Welt des christlichen oder islamischen Fundamentalismus ist die Religion mittlerweile wohl weniger Opium für das Volk als Crack für die Masse.

Terry Eagleton, Der Sinn des Lebens [via Stackenblochen]

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