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Monthly Archives: März 2010

Und hier noch ein kleiner Rückblick auf 2006, als das mit breiten Mediengeschrei verkündete „Sommermärchen“ über Deutschland hinwegzog wie ein Tsunami aus Scheiße und die Idiotie auch noch die seriösten Meiden ergriff, wie etwa die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die folgendes allen Ernstes schrieb:

Die Welt hat wieder Angst

Den Bundestrainer interessierte nur der sportliche Erfolg gegen die Fußball-Weltmacht Argentinien. […] „Wenn man bedenkt, wo ich vor zwei Jahren war, ist es ein Wunder, daß ich hier stehe“, bemerkte Metzelder. „Die Welt hat wieder Angst vor der deutschen Mannschaft“, erklärte Manager Bierhoff nach dem Ende der über fünfjährigen Negativserie gegen große Fußballnationen.

Diesen Idiotenton im Bierrausch werden wir demnächst wieder so allgegenwärtig in Deutschland haben, dass es kein Entkommen davor gibt — und die brüllenden Idioten werden einen ganzen Monat im Sommer vergällen. Der Countdown läuft, heute sind es noch 79 Tage bis zum Beginn der Fußball-WM, und dann kann man nur noch mitmachen: Mach Deutsch die Scheiße!

Das animierte Banner ist zwar gut geeignet für eine „klassische“ Website, in einem Blog wirkt es hingegen wie ein Fremdkörper. Auch ist das schlichte Design nicht jedermanns und jederfraus Sache.

Die hier angebotenen Button-Grafiken helfen diesem Missstand ein wenig ab. Sie stehen im verlustfreien PNG-Format auch in höherer Auflösung zur Verfügung, so dass sie mit einer Grafiksoftware leicht auf die gewünschte Größe skaliert werden können, damit sie sich gut in das gewählte Design integrieren. Allerdings sind die hier angebotenen Dateien wegen der verlustfreien Speicherung auch recht groß, was manchmal nicht erwünscht ist.

  1. Button-Größe 180 Pixel
    Diese Größe fügt sich gut in die Sidebar eines Blogs. Die Dateigröße von ca. 50 KiB ist auch für die direkte Verwendung geeignet.
  2. Button-Größe 200 Pixel
    Auch diese Größe ist gut für viele Sidebars geeignet. Dateigröße ca. 60 KiB
  3. Button-Großformat 400 Pixel
    Ideal für Blogeinträge in Blogs mit schmalem Anzeigebereich
  4. Button-Großformat 450 Pixel
    Diese Größe passt sehr gut in die meisten Anzeigebereiche typischer Blogdesigns
  5. Riesenbutton 800 Pixel
    Ideal für eigene Bearbeitungen. Wegen der Dateigröße von fast 640 KiB völlig ungeeignet für die direkte Verwendung im Internet

Wie eine verlinkte Grafik in eine Website eingebettet wird, werde ich hier nicht mehr erklären… 😉

Wie immer, sind diese Grafiken unter den Bedingungen der Piratenlizenz veröffentlicht. Viel Spaß damit!

Hier ist ein Banner, um die Verlinkung auf Mach Deutsch die Scheiße etwas augenfälliger zu gestalten. Das Banner ist betont minimalistisch (genau wie die Flyer, die hier zur Verfügung gestellt werden) und hat die Standardgröße eines großen Webbanners von 468 Pixeln Breite und 60 Pixeln Höhe. Das schlichte Design äußert sich auch in der geringen Dateigröße des animierten GIF, so dass dieses Banner auch über eine schmalbandige Verbindung oder über das oft langsame Tor-Anonymisierungsnetzwerk schnell lädt und auf dem ersten Blick einen Eindruck davon vermittelt, worum es bei der Aktion geht.

Das Banner sieht so aus:

Mach Deutsch die Scheiße - das Banner

Dieses Banner ist unter Piratenlizenz lizenziert, also ladet es euch herunter und macht damit, was das Herz begehrt. Allerdings wäre es nett, wenn die Größe nicht verändert wird, damit Werbeblocker dieses Banner als solches erkennen — es sollte respektiert werden, wenn jemand so etwas nicht sehen will. Wer mag, kann auch die hier hochgeladene Version hotlinken, indem er/sie einfach den folgenden Codeschnippsel in seine Website (oder in sein/ihr Blog oder Profil bei einem Web-2.0-Dienst) einbaut:

<a href="https://machdeutschdiescheisse.wordpress.com/&quot; border="0" title="Zeig Flagge zur FIFA-WM 2010 und mach Deutsch die Schei&szlig;e"><img src="https://machdeutschdiescheisse.files.wordpress.com/2010/03/mdds-banner-468.gif&quot; width="468" height="60" alt="Zeig Flagge zur FIFA-WM 2010 und mach Deutsch die Schei&szlig;e" /></a>

Es ist allerdings den Betreibern dieses Servers gegenüber freundlicher, wenn das Banner heruntergeladen wird und lokal verwendet wird. Wer eine Website betreibt, weiß sicherlich, wie eine Grafik eingebunden und verlinkt wird.

Deutschland, ursprünglich hochgeladen von Elias Schwerdtfeger

Man beachte die Einheit aus Front und Fahne.

Public Viewing, vor einer Kirche, von der Gemeinde veranstaltet

So sah es an vielen Orten, die besser ruhige Orte geblieben wären, im Jahr 2008 aus. Dieses Bild ist ein von einem „public viewing“ genommen, das vor einer idyllisch gelegenen Kirche stattfand und von der Kirchengemeinde veranstaltet wurde. Wenn man die Leute schon nicht mehr anders in die Kirche bekommt, denn eben mit Bratwurst, Brüllen und Bier… und Tretball. Immerhin, das Anschreien nicht gegenwärtiger Menschen auf einer Leinwand wirkt gar nicht so anders als das Anbeten eines nicht gegenwärtigen Gottes.

Hinweisschild: Fußballfreie Zone

Wer während und im Vorfeld der kommenden Fußball-WM jedem Besucher klar machen möchte, dass sein Blog oder seine Website frei von der Wiedergabe dessen ist, was sich überall andernorts wie ein brüllendes Gift durch alle Medien zieht, wird vielleicht dieses „Hinweisschild“ nützlich finden. Alle diese „Schilder“ stehen als Grafiken im verlustfreien PNG-Format zur Verfügung:

Lizenziert unter den Bedingungen der Piratenlizenz.

Ja, ich habe verstanden. Der erste Flyer enthielt einfach zu viel Text. Deshalb hier eine textlich runtergekürzte Version, die sich in klarem Design auf das Wesentliche besinnt — das passt auch besser zum Anliegen einer Ausschmückung in den Nationalfarben der Bundesrepublik Deutschland:

Fußball-WM und die ganze Republik wird schwarz-rot-gold - Mach Deutsch die Scheiße!

Auch dieser Flyer steht wieder zum freien Download zur Verfügung, zum einen als Grafik im PNG-Format, DIN-A6, 300 dpi und zum anderen als PDF-Dokument, DIN-A4 mit vier darauf angeordneten Flyern, besonders geeignet für Drucker, die einen randlosen Ausdruck erzeugen können. Auch dieser Flyer ist vorsätzlich gut für die Anfertigung von Fotokopien geeignet, damit die Verbreitung auch so einfach wie möglich wird.

Der Flyer ist unter den Bedingungen der Piratenlizenz lizenziert. Viel Spaß damit!

Damit die Aktion zur festlichen und patriotisch korrekten Dekoration Deutschlands auch ein bisschen bekannter gemacht werden kann, hier ein Flyer für die patriotisch korrekte Werbung:

Vom 11. Juni bis zum 11. Juli ist Fußball-WM 2010 und deshalb dekorieren wir wirklich ganz Deutschland. Mach doch einfach mit! Mach Deutsch die Scheiße!

Der schwarzweiße, auch gut für die Fotokopie geeignete Flyer steht als Grafik im PNG-Format für den DIN-A6-Druck mit 300 dpi zur Verfügung. Darüber hinaus steht ein PDF-Dokument in DIN-A4 mit vier Flyern für einen randlosen Druck zur Verfügung, um die Vervielfältigung im Copyshop etwas zu erleichern. Das klare, randlose Design verträgt es auch gut, wenn der Flyer einmal nicht ganz exakt ausgeschnitten wurde.

Diese Dokumente sind unter den Bedingungen der Piratenlizenz lizenziert. Jeder kann damit machen, was immer er möchte, solange er mich nicht verklagt — dieses Recht schließt ausdrücklich auch Bearbeitungen ein. Bei einer Weiterverbreitung ist keine Quellenangabe erforderlich. Wer diese Dokumente nutzen möchte und zusätzlich das Recht erhalten möchte, mich zu verklagen, der bemühe sich bitte bei mir um eine kommerzielle Lizenz.

Fußball ist so ein überaus wichtiges Kulturgut, auch für die politische Kultur, wie sich heute zum Beispiel in der Online-Ausgabe der Rheinischen Post nachlesen lässt:

„Die Feuerwerkskörper blieben bei der Zugangskontrolle der Hooligans unbemerkt“, kritisiert der Politiker. „Gegenstände, die geschickt am Körper getragen werden, fallen oft auch bei Leibesvisitationen nicht auf. Wenn man gefährliche Gegenstände aus den Stadien verbannen will, müssen die Veranstalter Nacktscanner zur Kontrolle der Fans einsetzen.“

[…]

Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert schärfere Zugangskontrollen für die Bundesligastadien. „Die Ordner müssen besser geschult werden“, sagte GdP-Vorstand Arnold Plickert. „Man muss auch überlegen, ob technisch aufgerüstet werden sollte. Handscanner wie am Flughafen, die metallische Gegenstände aufspüren können, wären eine Maßnahme.“

Das ist doch toll, wie der Fußball in der politischen Debatte instrumentalisiert werden kann, um „unsere“ polizeistaatlichen Freiheiten zu schützen und auszuweiten. Zumal davon auszugehen ist, dass besoffene Brüllheinis nicht einmal bemerken würden, dass sie scannermäßig ausgezogen werden, so lange sie sich nur hinterher in einer „public viewing area“ hinstellen dürfen, um Dünnbier zu saufen und im kollektiven Rausch große Leinwände anzuschreien. Das ist — da hat Karsten Rudolph (SPD) bei aller Hirnverfurztheit schon recht — eine ideale Grundlage für die Fortsetzung des Bürgerrechtsabbaus und die Verschärfung des bundesdeutschen Staatssicherheits-Apparates. Denn wo das Bier gesoffen, der Ball getreten und die Fahne hoch geschwenkt wird, da ist das Hirn im Arsch.

Das passt ja! Die so genannten „olympischen“ Dopingspiele sind gerade vorbei, schon erfreut uns in der Glotze die Hasseröder-Bierreklame mit ihrem „Männer-Club“ zur Fußball-WM 2010. Da haben die aber richtig Geld für hingelegt, dass sie damit werben können, irgendetwas mit dem Ballgetrete zu tun zu haben. Es ist doch hervorragend, dass schon zu den gegenwärtigen Frosttemperaturen daran gedacht wird, uns auf den befußballten Sommer in Schwarz-Rot-Gold einzustimmen. Und überhaupt: Das leicht alkoholhaltige Brüllgetränk ja geht auch bei Kälte. Hauptsache, Mann ist besoffen. Und brüllend. Und Fußball.

Richtige Fans lösen aber bitte eine Rohypnol in der Kanne auf oder greifen gleich zu richtigen Getränken wie etwa technischem Alkohol mit mindestens achtzig Prozent. Damit es auch wieder ein richtiges Sommermärchen wird, hier in Deutschland, balla balla Fußballland. Und nicht vergessen, während der Geldmeisterschaft die kleinen Häufchen auf der Straße patriotisch korrekt zu schmücken!